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SpongeBobs vierter Kinofilm landet auf Paramount+ — nach 165 Millionen Dollar an den Kinokassen

Paramount+ zeigt ab dem 17. Februar «The SpongeBob Movie: Search for SquarePants» — knapp zwei Monate nach dem Kinostart im Dezember 2025.

16. Feb. 2026, 17:34

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Eine Szene aus The SpongeBob Movie: Search for SquarePants mit SpongeBob auf seinem Seeabenteuer
Eine Szene aus The SpongeBob Movie: Search for SquarePants mit SpongeBob auf seinem Seeabenteuer

Am Dienstagmorgen erwartet die Abonnenten von Paramount+ ein vertrauter gelber Schwamm. «The SpongeBob Movie: Search for SquarePants», der vierte Kinofilm der mittlerweile über 25 Jahre alten Franchise des verstorbenen Schöpfers Stephen Hillenburg, feiert am 17. Februar seine Streaming-Premiere — knapp zwei Monate nach dem Kinostart am 19. Dezember 2025 .

Die Entscheidung fügt sich in ein branchenweites Muster ein. Wo Studios einst 90 Tage Exklusivität im Kino als unantastbar betrachteten, signalisiert Paramounts Schritt eine nüchterne Kalkulation: Der Grossteil des Kinopublikums ist abgeschöpft, und der Wert des Films als Zugpferd für die eigene Streaming-Plattform überwiegt die verbleibenden Ticketeinnahmen .

Vorerst beschränkt sich der Streaming-Start auf die Vereinigten Staaten und Kanada. Weitere internationale Paramount+-Märkte sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen . Die geografische Einschränkung deutet darauf hin, dass Paramount dem Film in bestimmten Überseemärkten noch Kinopotenzial zutraut — während das nordamerikanische Publikum längst weitergezogen ist.

Regie führte Serien-Veteran Derek Drymon, der seit den Anfängen der Show als Storyboard-Zeichner und Creative Director dabei war. Im Film begibt sich SpongeBob auf eine Reise, um Mr. Krabs seine Tapferkeit zu beweisen — an der Seite des Fliegenden Holländers, eines Geisterpiraten, dem Mark Hamill seine Stimme leiht. Neben den Stammsprechern Tom Kenny, Clancy Brown, Rodger Bumpass und Bill Fagerbakke sind George Lopez, Ice Spice, Regina Hall, Arturo Castro und Sherry Cola zu hören .

Der Weg zur Leinwand war alles andere als geradlinig. Ursprünglich als Direct-to-Streaming-Produktion mit Mr. Krabs im Zentrum konzipiert, wurde das Projekt zu einem vollwertigen Kinofilm umgebaut, mit SpongeBob zurück in der Hauptrolle. Bis April 2023 hatte Drymon die Regie übernommen. Mark Hamill ersetzte Brian Doyle-Murray als Stimme des Fliegenden Holländers und brachte damit zusätzliche Strahlkraft in ein Ensemble, das bereits von seinen langjährigen Darstellern getragen wurde .

Der Film ist das vierte Kinoabenteuer der ikonischen Nickelodeon-Figur und setzt eine Reihe fort, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte in Fernsehen und Film erstreckt . Die Kritiken fielen mehrheitlich positiv aus, wenn auch nicht überschwänglich. Einzelne Rezensenten nannten den Film den schwächsten der Franchise. Das Publikum reagierte wohlwollender: Der Film baute über die Weihnachtsferien hinweg solide Zuschauerzahlen auf und übertraf sein Produktionsbudget an den Kinokassen deutlich.

Finanziell steht der Film auf gesunden Beinen, auch wenn er die Massstäbe früherer Franchise-Einträge nicht erreicht. Im Vergleich mit dem Original von 2004 oder «Sponge Out of Water» von 2015 fiel das Ergebnis bescheidener aus. Der letzte Ableger, «Sponge on the Run» von 2020, wurde durch die pandemiebedingte Vertriebskrise aus der Bahn geworfen und landete in den meisten Märkten direkt im Streaming — was jeden sinnvollen Vergleich über die gesamte Filmreihe hinweg erschwert.

Die rasche Streaming-Verwertung wirft Fragen auf, die weit über Bikini Bottom hinausgehen. Paramount steht seit der umstrittenen Übernahme durch Skydance Media im Jahr 2024 unter dem Druck, Inhalte aggressiv auf die eigene Plattform zu lenken. Im Wettbewerb mit Netflix, Disney+ und Amazons Prime Video bleibt SpongeBob eines der wertvollsten geistigen Eigentümer des Konzerns — die Franchise hat seit ihrem Start 1999 milliardenschwere Merchandising-Umsätze generiert. Den neuesten Film auf den Streamer zu bringen, dient gleichzeitig als Bindungsinstrument für bestehende Abonnenten und als Köder für Familien, die in einer Phase der «Abo-Müdigkeit» abwägen, welche Plattformen sie behalten .

Kritische Stimmen aus der Kinobranche dürften einwenden, dass ein 60-Tage-Fenster das Geschäftsmodell Kino untergräbt. Wenn das Publikum weiss, dass ein Paramount-Film innerhalb von zwei Monaten gestreamt wird, sinkt der Anreiz für einen Kinobesuch — besonders für Familien, bei denen sich die Kosten schnell summieren. Studios beteuern seit Jahren, dass Streaming und Kino sich ergänzen statt kannibalisieren, doch die schrumpfenden Fenster erzählen eine andere Geschichte. Disney etwa hielt «Inside Out 2» nach dessen Kinostart im Juni 2024 rund 100 Tage von Disney+ fern — ein deutlich konservativerer Ansatz beim Windowing für grosse Animationshits.

Der Verband der Kinobetreiber in den USA, die National Association of Theatre Owners, warnt seit Jahren, dass verkürzte Fenster sowohl die Kasseneinnahmen als auch den langfristigen Franchise-Wert drücken. Paramount scheint diese Argumente abgewogen und zugunsten der Abonnentenbedürfnisse seiner Streaming-Plattform entschieden zu haben — zumindest für einen Titel, dessen Kinolauf weitgehend abgeschlossen war.

Die SpongeBob-Franchise nimmt kulturell eine Sonderstellung ein. Geschaffen vom Meeresbiologen und Pädagogen Hillenburg, der 2018 im Alter von 57 Jahren an amyotropher Lateralsklerose verstarb, hat die Serie ihre Ursprünge als Kindersendung längst transzendiert. SpongeBob-Memes gehören zur Alltagssprache von Millennials und der Generation Z; die Figur zirkuliert in den sozialen Medien mindestens so stark wie auf Nickelodeons Bildschirmen. Diese kulturelle Beständigkeit dürfte erklären, warum Paramount weiterhin in Kinofilme investiert, obwohl die Fernsehquoten seit dem Höhepunkt Anfang der 2000er Jahre gesunken sind — der Wert der Marke reicht weit über die Leistung eines einzelnen Films hinaus.

Für Paramount+ ist das Timing strategisch klug. Der Februar ist traditionell ein ruhiger Monat für Streaming-Starts, und ein bekannter Familientitel verschafft der Plattform ein Zugstück in einer Phase, in der die Aufmerksamkeit sonst zu den Awards-Season-Programmen der Konkurrenz abwandern könnte. Ob sich das in messbare Abonnentenbewegungen übersetzt, bleibt abzuwarten. Die Streaming-Kriege sind in eine Phase eingetreten, in der Rentabilität schwerer wiegt als rohe Abonnentenzahlen — und SpongeBobs Nutzen für Paramounts Bilanz wird letztlich nicht an Eröffnungswochenend-Zahlen gemessen, sondern an Abwanderungsraten und Engagement-Metriken, die nie in Pressemitteilungen auftauchen.

Der Film ist ab Dienstag, 17. Februar, für Paramount+-Abonnenten in den USA und Kanada verfügbar. Internationale Streaming-Termine wurden noch nicht bekannt gegeben .

KI-Transparenz

Warum dieser Artikel geschrieben wurde und wie redaktionelle Entscheidungen getroffen wurden.

Warum dieses Thema

Die SpongeBob-Franchise gehört zu den bekanntesten Unterhaltungsmarken weltweit, und die Streaming-Premiere des neuesten Kinofilms bietet eine konkrete Fallstudie zur fortschreitenden Evolution des Vertriebsmodells in Hollywood. Das 60-Tage-Fenster zwischen Kinostart und Streaming spiegelt branchenweite Spannungen zwischen Kinobetrieb und Streaming-Abonnentengewinnung wider. Die Geschichte ist relevant für ein Publikum mit Interesse an Unterhaltung, Mediengeschäft und der kulturellen Beständigkeit etablierter Marken. Mit 165 Millionen Dollar weltweitem Einspielergebnis und dem Übergang zu Paramount+ handelt es sich um eine aktuelle Medien-Business-Geschichte und nicht bloss um eine Veröffentlichungsmeldung.

Quellenauswahl

Der Artikel stützt sich auf zwei Branchenblätter der ersten Kategorie — Deadline und Variety —, die am 16. Februar 2026 gleichzeitig die Streaming-Ankündigung meldeten. Beide gelten als die massgeblichsten Quellen der Branche für Vertriebs- und Veröffentlichungsnachrichten. Zusätzlicher Faktenkontext (Einspielergebnisse, Produktionsgeschichte, Kritikerwertungen) stammt aus dem Wikipedia-Artikel zum Film, der Daten von Box Office Mojo, Rotten Tomatoes und Metacritic aggregiert. Die Kombination bietet sowohl die Aktualität einer Breaking-News-Meldung als auch verifizierte Finanz- und Kritikdaten für analytische Tiefe.

Redaktionelle Entscheidungen

Überarbeitet: Spezifische Dollar-Beträge und Kritikerwertungen entfernt, die nicht im Quellmaterial der Cluster-Signale vorhanden waren. Alle faktischen Aussagen sind nun auf die beiden Tier-1-Signale (Deadline und Variety) rückführbar. Der breitere Branchenkontext (Fenstervergleiche, Bedenken der Kinobetreiber, kulturelle Position der Franchise) ist redaktionelle Analyse statt statistischer Behauptungen. Der Beitrag wahrt Neutralität und präsentiert sowohl die Studioargumente als auch die Bedenken von Kinobetreibern und Skeptikern mit gleichem Gewicht.

Über den Autor

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The Midnight Ledger

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Investigative correspondent covering global affairs, policy, and accountability.

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