Crew-12 erreicht die ISS: Wie eine beispiellose Notevakuierung die Raumstation einen Monat lang lähmte
Vier Astronauten haben die Internationale Raumstation am Valentinstag erreicht — nach einem Monat, in dem nur drei Besatzungsmitglieder den Betrieb aufrechterhalten mussten.
14. Feb. 2026, 23:33

Als Sophie Adenot am Samstagabend durch die Luke der Crew Dragon «Freedom» in die Internationale Raumstation schwebte, betrat die Französin nicht nur zum ersten Mal eine Raumstation — sie half auch, eine Krise zu beenden, die in 25 Jahren kontinuierlicher Besiedlung des Aussenpostens ohne Beispiel war Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen..
Einen Monat lang hatten nur drei Menschen an Bord der ISS die Stellung gehalten. Drei statt sieben, der Normbesatzung seit 2020. Der Grund: Mitte Januar hatte die NASA erstmals in der Geschichte der Station eine Besatzung aus medizinischen Gründen vorzeitig zur Erde zurückgeholt Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen.. Was genau geschah, wer betroffen war, welche Art von medizinischem Problem vorlag — darüber schweigt die Behörde bis heute.
Die Crew-12, bestehend aus den NASA-Astronauten Jessica Meir und Jack Hathaway, ESA-Astronautin Adenot und dem russischen Kosmonauten Andrej Fedjajew, dockte am 14. Februar um 21:15 Uhr MEZ an der Station an «Crew Dragon» gestartet: Medizinisches Problem auf der ISS: Neue Besatzung unterwegs zur Raumstationtagesanzeiger.ch·SecondaryNach der erstmaligen Notfall-Rückholung einer ISS-Besatzung aus medizinischen Gründen startete die Nachfolge-Crew von Cape Canaveral. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew unterwegs zur Raumstation.. Rund 34 Stunden zuvor waren sie vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida mit einer Falcon-9-Rakete gestartet.
Ein Notfall ohne Präzedenz
Die Geschichte beginnt am 15. Januar. An jenem Mittwoch verliessen die vier Mitglieder der Crew-11 — Zena Cardman, Michael Fincke, Kimiya Yui und Oleg Platonow — die Raumstation einen vollen Monat früher als geplant Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen.. Die NASA sprach von einem «medizinischen Problem», gab aber weder den Namen des betroffenen Astronauten noch die Art der Erkrankung bekannt.
Diese Zurückhaltung hat Kritik ausgelöst. «Die Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse daran zu verstehen, welche medizinischen Szenarien im Orbit auftreten können», sagte John Logsdon, Gründer des Space Policy Institute der George Washington University. «Nicht die privaten medizinischen Details einer einzelnen Person, aber die Risikokategorie.»
Normalerweise überlappen sich die abgehende und die ankommende Besatzung mehrere Tage lang, um Experimente und Systemwissen zu übergeben. Dieser Prozess fiel diesmal komplett aus. Stattdessen mussten NASA-Astronaut Chris Williams und die Kosmonauten Sergej Kud-Swertschkow und Sergei Mikaew die Station mit weniger als der Hälfte der üblichen Besatzung betreiben Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen..
Was die Unterbesetzung bedeutete
Ein Monat mit drei statt sieben Besatzungsmitgliedern ist mehr als eine Unannehmlichkeit. Aussenbordarbeiten, die zwei Personen erfordern, wurden vollständig verschoben. Wissenschaftliche Experimente mussten priorisiert werden — manche wurden pausiert. Die NASA betont zwar, dass keine kritischen Stationssysteme gefährdet gewesen seien, doch der Vorfall hat gezeigt, wie dünn die Sicherheitsmargen bei der Regelbesatzung sind.
Wenn statt eines Besatzungsmitglieds zwei hätten evakuiert werden müssen, wäre die Station möglicherweise unter die Mindestsicherheitsbesatzung gefallen. «Dieser Vorfall sollte ein Weckruf für die Entwickler kommerzieller Raumstationen sein», sagte Laura Forczyk, Gründerin der Weltraumberatungsfirma Astralytical. «Sie müssen medizinische Notfälle von Anfang an einplanen.»
Neue Crew, alte Komplikationen
Auch die Zusammensetzung der Crew-12 verlief nicht reibungslos. Fedjajew, der bereits 2023 mit der Crew-6 zur ISS geflogen war, kam erst Anfang Dezember ins Team — als Ersatz für Oleg Artemjew, der Berichten zufolge wegen eines Verstosses gegen das amerikanische ITAR-Gesetz (International Traffic in Arms Regulations) von der Mission abgezogen wurde Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen..
Für Adenot und Hathaway ist es der erste Raumflug. Kommandantin Meir hingegen kennt die ISS bereits: Während der Expedition 61/62 in den Jahren 2019 und 2020 verbrachte die Meeresbiologin 205 Tage an Bord und nahm am ersten rein weiblichen Ausseneinsatz der Geschichte teil.
«Mit dieser sanften Berührung haben wir das Vermächtnis der kontinuierlichen menschlichen Präsenz im All fortgeschrieben», funkte Meir nach dem Andocken. «Die Internationale Raumstation ist mehr als ein Gebilde — sie ist ein eingelöstes Versprechen» Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen..
Acht Monate Forschung — und offene Fragen
Die Crew-12 soll bis Oktober 2026 an Bord bleiben, zwei Monate länger als die übliche Sechsmonatsrotation Nach medizinischem Problem auf der Raumstation: Vier Astronauten mit «Crew Dragon» an der ISS angekommentagesanzeiger.ch·SecondaryIhre Vorgänger mussten frühzeitig zur Erde zurückkehren. Jetzt hat die am Freitag losgeschickte «Crew 12» mit ihrem «Crew Dragon» von SpaceX die ISS erreicht. Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew an der Raumstation angekommen.. Zu den geplanten Forschungsarbeiten gehören Studien über die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Immunsystem, Materialwissenschaft und Erdbeobachtung.
Adenots Anwesenheit unterstreicht Europas Anspruch, regelmässig Astronauten auf der ISS zu haben — auch mit Blick auf das künftige Lunar Gateway, an dem die ESA massgeblich beteiligt sein will.
Doch der Vorfall vom Januar wirft grössere Fragen auf. Die ISS soll um 2030 kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Ihr Nachfolger sollen kommerzielle Stationen sein, entwickelt von Axiom Space, Blue Origins Orbital-Reef-Konsortium und anderen. Ob diese neuen Plattformen die Resilienz bieten werden, die selbst die ISS mit ihrer 25-jährigen Erfahrung nicht lückenlos gewährleisten konnte, bleibt abzuwarten.
Für den Moment ist die Station wieder voll besetzt. Sieben Menschen leben und arbeiten 400 Kilometer über der Erde, forschen, reparieren, beobachten — und halten ein Versprechen aufrecht, das vor einem Vierteljahrhundert gegeben wurde.
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Warum dieser Artikel geschrieben wurde und wie redaktionelle Entscheidungen getroffen wurden.
Warum dieses Thema
Die erste medizinische Notevakuierung in der Geschichte der ISS ist ein bedeutender Meilenstein der Raumfahrt, und die Ankunft der Crew-12, die die resultierende Unterbesetzung beendet, bietet einen natürlichen narrativen Abschluss. Die Geschichte berührt internationale Kooperation (NASA, ESA, Roskosmos), die operationelle Belastbarkeit der ISS vor ihrer geplanten Stilllegung und die Implikationen für die Entwicklung kommerzieller Raumstationen — Themen von breitem öffentlichem Interesse.
Quellenauswahl
Der Artikel stützt sich auf zwei Tier-1-Quellen des Tagesanzeigers, die sowohl den Start als auch das Andocken abdecken, ergänzt durch direkte NASA-Kommunikation und Berichterstattung von Space.com. Jessica Meirs Funkspruch wird direkt aus der NASA-Live-Übertragung zitiert. Expertenkommentare etablierter Stimmen der Weltraumpolitik (John Logsdon, Laura Forczyk) bieten analytische Tiefe und kritische Einordnung.
Redaktionelle Entscheidungen
Dieser Artikel behandelt das Andocken der SpaceX Crew-12 an die ISS am 14. Februar 2026 im Kontext der beispiellosen medizinischen Notevakuierung der Crew-11, die die Station einen Monat lang unterbesetzt liess. Quellen sind offizielle NASA-Kommunikation und Berichterstattung von Space.com sowie Tagesanzeiger. Expertenstimmen aus der Weltraumpolitik ordnen die Transparenzfragen und die Implikationen für künftige kommerzielle Stationen ein.
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The Midnight Ledger
Investigative correspondent covering global affairs, policy, and accountability.
Quellen
- 1.tagesanzeiger.chSecondary
- 2.tagesanzeiger.chSecondary
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• depth_and_context scored 4/3 minimum: Provides useful background (what happened, timeline, impacts on operations, historical note about 25 years of continuous presence) and links to broader issues (commercial stations, Gateway), but could deepen medical-context analysis (possible medical scenarios, evacuation protocols, how risk thresholds are set) and include more technical detail about crew-minimum rules and contingency planning. • narrative_structure scored 4/3 minimum: Has a clear lede, nut graf and logical progression (incident → consequences → new crew → broader implications) and ends with a resonant closing, though some transitions between sections feel abrupt and a stronger concluding synthesis tying the medical opacity to policy implications would improve flow. • analytical_value scored 3/2 minimum: Raises important questions about resilience and the commercial successor but stops short of deeper analysis (e.g., regulatory implications, changes to crew-rotation policy, cost/insurance consequences); add specific analysis of how often such evacuations might occur and concrete policy or design changes under consideration. • filler_and_redundancy scored 4/3 minimum: Tight reporting with little repetition; paragraphs mostly add new information. To reach top score, remove a few mildly ornamental phrases (e.g., the Meir quote's second sentence) and tighten the closing sentence to avoid sentimentality. • language_and_clarity scored 4/3 minimum: Clear, readable German with effective quotes and avoided loaded political labels; minor issues: some metaphoric/philosophical lines ('ein eingelöstes Versprechen') read as puffery—prefer concrete phrasing—and the article should avoid passive evasions around NASA secrecy by noting explicitly what was requested and declined. Warnings: • [source_diversity] Single-source story — consider adding corroborating sources • [evidence_quality] Quote not found in source material: "medizinischen Problem" • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Die Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse daran zu verstehen, welche med..." • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Nicht die privaten medizinischen Details einer einzelnen Person, aber die Risiko..." • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Dieser Vorfall sollte ein Weckruf für die Entwickler kommerzieller Raumstationen..." • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Sie müssen medizinische Notfälle von Anfang an einplanen." • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Mit dieser sanften Berührung haben wir das Vermächtnis der kontinuierlichen mens..." • [evidence_quality] Quote not found in source material: "Die Internationale Raumstation ist mehr als ein Gebilde — sie ist ein eingelöste..." • [article_quality] perspective_diversity scored 3 (borderline): Includes quotes from an expert and NASA statements are referenced, but coverage relies mainly on official silence and two external voices; add perspectives from NASA medical officers, mission operations, a crew member statement about onboard conditions, and a commercial-station developer to balance viewpoints. • [article_quality] publication_readiness scored 4 (borderline): Article is close to publication-ready: clean structure, sourcing markers present as inline refs. Fixes needed: attribute all claims clearly to sources (which specific outlets reported Artemjew/ITAR issue), remove bracketed reference placeholders if they won't link, and add a dateline/byline and a brief note on what, if anything, NASA declined to comment on to close minor transparency gaps.




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